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Kulturinsel Einsiedel Juli 2018

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Kulturinsel Einsiedel Juli 2018

Wir hatten euch ja letztes Jahr von unserem Besuch der Kulturinsel Einsiedel und dem Freizeitpark der etwas anderen Art berichtet und auch dieses Jahr mussten wir unbedingt wieder hin, denn wir hatten bei unserem ersten Besuch nur einen Bruchteil des tollen Geländes gesehen und euch vorgestellt.

Also ging es nochmal in die geheime Welt von Turisede, nach Neißeaue OT Zentendorf, an die polnische Grenze.

Im Normalfall fahren wir zirka zwei Stunden dorthin, aber leider standen wir etwas über drei Stunden im Stau, was unsere Vorfreude und gute Laune aber absolut nicht trüben konnte.

Irgendwann endet jeder Stau, sodass auch wir irgendwann an unserem Ziel ankamen und endlich in die Abenteuerwelt der Kulturinsel Einsiedel eintauchen konnten.

Unser alter Freund… das coole Kamel… wartete auch schon neben dem Parkplatz auf uns.

 

 

Nachdem wir uns an der Trollpforte angemeldet und unsere Essensmarken und den Schlüssel für das Baumhaus bekommen hatten, suchten wir erstmal das stille Örtchen auf.

Da es recht dringend war entschieden wir uns für eine der lustigen Telefonzellen mit einem Plumpsklo drin.

Es war etwas ungewohnt aber irgendwie auch lustig… und keine Angst, es gibt auch überall auf dem Gelände ganz normale Toiletten, mit Spülung usw..

 

 

17Auch dieses Jahr waren wir mit unseren drei Kindern (wobei unser ältester Sohn, mit fast 17  Jahren, ja auch fast kein Kind mehr ist) unterwegs, darum war unsere Behausung wieder das wunderschöne, recht große Fassbaumhaus.

Also verstauten wir unsere Sachen, genehmigten uns den bereitgestellten Begrüßungsdrunk und machten uns auf den Weg durch die geheimnissevolle Welt von Turisede.

(Ich gebe zu, unterwegs machten wir noch kurz einen Stopp am Feuertempel, damit ich Süßkartoffelpommes essen konnte)

Die polnische Seite hatten wir nämlich letztes Jahr, bis auf ein paar Ecken, nur kurz besuchen können.

Und ganz ehrlich, da wären uns wirklich eine ganze Menge schöne Sachen entgangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch den gefühlten Jahrhundertsommer dieses Jahres hatten wir ganze 30 Grad, was uns aber, umgeben von Wäldern und Auen, nicht wirklich viel ausmachte.

Unterwegs gab es viele schattige Plätze und gleich an der polnischen Grenze konnten wir uns im Neißecafé Erfrischungen besorgen und dann in der kühlen Neiße baden.

Im Neißecafé kann man sich Fassbrause, Kaffee oder auch mal ein Bierchen gönnen… Kuchen oder Sandwiches usw. essen und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Darum haben wir dort dann auch ganz die Zeit vergessen und, durch den Stau auf der Hinfahrt, leider nicht mehr genug Zeit gehabt die ganze polnische Seite zu besichtigen, denn wir wollten ja auch noch ins Faulenzum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Faulenzum wartete dann schon unser heißes Bad im Kannibalenkessel auf uns (über echtem Feuern).

Das Faulenzum ist die Wellnessanlage der Turiseder, in der man sich wunderbar zurücklegen und entspannen kann.

Jeder von uns bekam dazu noch ein Gratis-Getränk (für die Erwachsenen mit Alkohol), welches wir dann genüsslich im Badekessel schlürften.

Vom Kesseln waren wir natürlich mehr als nur begeistert, es war ein richtig großer Kessel (ähnlich groß wie ein Whirlpool) in dem man mehrere Stunden lang in warmen Wasser planschen oder alle Fünfe gerade sein lassen kann.

Sowas hatten wir noch nie gesehen und waren erst etwas zurückhaltend, als wir dann aber drin waren wollten wir gar nicht mehr raus kommen.

Eigentlich denkt man ja, dass Kesseln nur was für kältere Tage ist aber ich muss sagen, dass es bei der Hitze richtig angenehm war.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schöne erfrischt und völlig entspannt entschlossen wir uns doch noch im Baumstammlokal vorbeizuschauen und uns ein paar Köstlichkeiten zu gönnen, bevor wir zurück ins Baumhaus wollten.

Wir kennen das Baumstammlokal nur vom Frühstück und haben zum ersten Mal dort zu Abend gegessen.

Das Essen war mega gut und preislich richtig fair, für jeden Geldbeutel war auf der Speisekarte etwas leckeres zu finden.

Richtig toll fanden wir, dass die Pfauen neben uns herumliefen während wir aßen –  sowas sieht man nicht alle Tage!

Wir hatten uns für zwei Brotplatten ( die genauen Namen weiß ich leider nicht mehr) und drei Portionen Kartoffelwürfel bzw. Kartoffelkringel (einmal mit Hühnchen) entschieden.

Sooooooooooooooooo lecker! Ich könnte jetzt noch in das Foto fassen und es nochmal verspeisen… mmhhhh!

Die hausgemachten Soßen waren der Hammer, die sollte man abgefüllt für zu Hause nachkaufen können, die würde ich sofort mehrfach kaufen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem super Abendessen rollten wir ( zum laufen waren wir nun zu dick☺ ) uns in das Fassbaumhaus zurück, wo wir den Abend mit Gesellschaftsspielen, Gruselgeschichten und lustigen Gesprächen ausklingen ließen.

Diesmal hatten wir auch noch ein kleines Zelt mit, in dem unsere Kinder gern auf der Fassbaumhaus- Terrasse nächtigen wollten.

Am Ende sind diebeiden kleineren dann aber im Faßbaumhaus eingeschlafen, sodass mein Mann und ich das Zelt übernommen haben .

Im Nachhinein war das auch die beste Entscheidung, denn auch bei 30 Grad am Tag wird es im Wald Nachts richtig kalt.

 

 

 

 

 

 

 

Wir waren zwar alle erst spät im Bett, aber wir waren trotzdem fit wie die Turnschuhe und kurz nach 9 Uhr machten wir uns auch schon wieder auf ins Baumstammlokal zum Frühstück.

Darauf freute ich mich schon vor der Anreise, da ich es ja schon vom Vorjahr kannte und wusste wie groß die Auswahl ist und wie lecker alles schmeckt.

Nicht wundern, unsere Fotos wurden erst ca. 10.20 Uhr gemacht, da war das Buffet dann schon etwas geplündert.

Nach dem suuuuuuuuuper Frühstück mussten wir aber auch schon wieder los, um diesmal noch den Rest der polnischen Seite der Kulturinsel zu besichtigen.

Und ihr ahnt es sicher schon, wir waren wirklich lange unterwegs an diesem Tag… lach!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wanderten viele Stunden durch die herrliche Natur und das riesengroße Gelände, mit einer kleinen Eispause am Seecafé.

Das Seecafé befindet sich im Turiuswinkel in Bielawa Dolna, das Personal dort ist richtig nett und man fühlt sich fast wie zu Hause.

Gleich daneben befindet sich ein toller Aussichtsturm, auf den mein Mann und unsere Kinder natürlich gleich hoch wollten.

Ich habe es leider nicht so mit Höhen, darum bin ich lieber unten geblieben und haben mir schon die ganzen Tiere angeschaut, die dort leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das riesengroße Waldgebiet ist einfach wunderbar und überall zwischen den Bäumen gibt es etwas zu entdecken.

Für eine kleine Abkühlung auf dem Weg sorgen immer wieder kleine Quellen, an denen man sich erfrischen kann.

Dieses Angebot nahmen wir (bei den hohen Temperaturen) natürlich sehr gern des Öfteren an.

Aber auch die Kunst kam an diesem Tag nicht zu kurz, überall gab es schöne Skulpturen, eine Waldgalerie, Spielmöglichkeiten und abenteuerliche Bauten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hätten nicht gedacht, dass es auch auf dieser Seite soviel zu sehen und entdecken gibt.

Sogar kleine Tretboote gab es, leider war bei unserem Besuch kein Wasser mehr in dem Bereich, denn in diesem Jahr waren ja, durch die anhaltende Hitze, auch schon mehrere Flüße ausgetrocknet.

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg gingen wir nochmal in der Neiße baden, die Strömung war dieses Jahr (durch Umbauten) kaum merkbar, darum duften unsere Kinder diesmal auch länger darin schwimmen. Natürlich schauten wir auch nochmal auf der deutschen Seite vorbei und unsere Kinder konnten sich nochmal so richtig austoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann war es auch schon wieder soweit, wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen, diesmal zum Glück ohne Stau.

Wir waren alle echt müde aber auch sehr zufrieden, es war wirklich wunderbar!

Wir finden das Baumhaushotel und den dazugehörigen Abenteuer Freizeitpark wirklich richtig toll, am liebsten würden wir jedes Jahr wieder hin!

Wo sonst findet man eine so tolle Landschaft, Tiere, Spielmöglichkeiten, Baumhäuser, Rätsel und Abenteuer?!

Von kleineren 2 Personen Baumhäusern bis hin zu beheizten 6 bis 8 Personen Baumhäusern gibt es hier alles, oder man zeltet auf dem schönen Zeltplatz (Ab 45 €)… das hat doch auch was.

Schaut doch einfach mal auf der Website oder der Facebookseite von der Kulturinsel Einsiedel vorbei und vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr vor Ort wieder… wer weiß! 😉

 

 

*dieser Bericht entstand OHNE Vorgaben oder Honorierung durch die Inhaber/Mitarbeiter der Kulturinsel Einsiedel und spiegelt nur meine/unsere Meinung und Erfahrungen wider. Wir erhielten freien Eintritt und Unterkunft, was meine/unsere Meinung jedoch nicht beeinflusst hat. Durch Nennung von Orten enthält er Werbung.

2 Comments

  1. Liebe Versuchskaninchen. Mensch da werden die Turiseder ja ganz rot bei so viel Lob 😉 Turisedischen Dank für euren Besuch und den tollen Bericht! Wir hoffen, es gibt trotzdem noch einige Ecken, die ihr beim nächsten Mal erkunden könnt. Aber wir arbeiten ja auch fleißig daran, immer wieder Neues zu erschaffen, so dass ihr uns wieder besuchen müsst! Viele Grüße aus der geheimen Welt vom kindlichen Inselkönig und dem turisedischen Volk!

  2. Versuchskaninchen

    Vielen Dank!♥ Bei euch gibt es doch immer etwas neues zun entdecken. Wir kommen auf jeden Fall gern wieder, vielleicht ja auch mal im Winter, denn das hatten wir noch nicht. 😉 Liebe Grüße aus Leipzig

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